Wir haben mit Experten für Immobilienentwicklung und Nachhaltigkeit bei HSB Stockholm darüber gesprochen, wie sie Kliva nutzen, um schnellere und datengestützte Entscheidungen zu treffen.
Die Zusammenarbeit zwischen Immobilienentwicklung und Nachhaltigkeit ist bei HSB Stockholm zentral.Rikard Ståhl arbeitet als Leiter der Immobilienentwicklung mit Fokus auf die Akquise neuer Objekte und die Bestandsentwicklung. Diese Arbeit geht Hand in Hand mit der strategischen Umweltarbeit, die Åsa Stenborg in ihrer Rolle als Nachhaltigkeitsmanagerin leitet. Um die Umsetzung dieser Ambitionen zu gewährleisten, ist der Nachhaltigkeitscontroller Lisette Alfthan für die laufende Analyse und Kontrolle aller Nachhaltigkeitsdaten zuständig.
Vom "um Erlaubnis bitten" zum direkten Zugriff
Vor Kliva bestand die Arbeit darin, Informationen von Behörden, Netzbetreibern und Lieferanten zusammenzufügen, um unter anderem Bebauungspläne, Baugenehmigungen, Infrastruktur und Risiken zu erhalten.
"Früher mussten wir fast 'um Erlaubnis bitten', um die benötigten Daten zu erhalten. Jetzt ist alles an einem Ort gesammelt. Das ermöglicht mir, präzise Bewertungen bei beispielsweise Akquisitionen und ROT-Sanierungen in einem Bruchteil der Zeit vorzunehmen."
Klimarisiken im Fokus
Für das Nachhaltigkeitsteam ist Kliva zum Motor der Klimarisikoanalyse geworden. Statt bei Null anzufangen, arbeiten sie nun hypothesengesteuert.
"Wir können schnell ermitteln, welche Immobilien sich in Risikozonen befinden. Dies ermöglicht es uns, Ressourcen dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden. Mit der Kartenansicht und den Risikobewertungen erhalten wir ein sofortiges Gefühl für das Profil der Immobilie – ohne physisch vor Ort sein zu müssen."
Das Ziel ist klar: Klimarisiken sollen nun als natürlicher Bestandteil in alle Renovierungs- und Instandhaltungspläne integriert werden.
Von Altertümern zu umgestürzten Bäumen
Kliva macht Details sichtbar, die sonst zu sehr kostspieligen Verzögerungen führen könnten. Rikard berichtet, wie er frühzeitig ein archäologisches Denkmal auf einer Immobilie entdeckte – eine kritische Information, die sonst spät im Prozess hätte auftauchen und große Verzögerungen verursachen können.
Der Nutzen zeigt sich auch im operativen Alltag. Als ein Baum auf einem Grundstück, für das HSB keinen aktiven Stromvertrag hatte, auf eine Stromleitung stürzte, stellte sich die Frage: Wen sollte man anrufen? Statt einer zeitraubenden Untersuchung konnte die Infrastrukturfunktion direkt in der Plattform genutzt werden. Mit nur wenigen Klicks wurde der richtige Netzbetreiber identifiziert und das Problem konnte direkt gemeldet werden.
"Wir haben darum gekämpft, Kliva nutzen zu dürfen, die Antwort ist also einfach. Ja, wir empfehlen es!"
— Åsa Stenborg, Nachhaltigkeitsmanagerin
Rikard fügt hinzu:"Es ist ein großer Vorteil für unsere tägliche Arbeit, dass alles gebündelt ist."
